Einsatzunterlagen

Leitfaden für Schiedsrichter bei einem Outdoor- oder Indoorturnier
  • Kontrolle Wettkampffeld
  • Training und Gerätekontrolle
  • Begrüßung
  • Turnierverlauf
  • Turnierende
....weiterlesen (199 KB)
Leitfaden für den Schiedsrichter bei einem 3D-Turnier
  • Vorgespräch mit dem Veranstalter
  • Am Vortag Abnahme des Parcours
  • Entfernungen nachmessen
  • Sicherheitsbestimmungen nach WA und WKO
  • Einschussplatz begutachten. Eine Schusslinie soll vorhanden sein um ein geregeltes Einschießen durchführen zu können.
  • Vom Veranstalter ist eine befugte Person beim Einschießen einzusetzen.
    2x pfeifen         bereit machen
    1x pfeifen         Scheibe frei » Schießbeginn
    ab 3 Pfiffe        es darf kein Pfeil mehr geschossen werden » Pfeile ziehen
  • Gerätekontrolle für alle Bogenklassen - siehe Informationen
  • Beim Spannen des Bogens darf der Wettkämpfer keine Technik verwenden, die es nach Ansicht des Schiedsrichters möglich macht, dass sich ein Pfeil unbeabsichtigt lösen kann
    (wo die Sicherheit nicht mehr gegeben ist).
  • Mit dem Veranstalter nach dem WA 3-D Schiedsrichterbericht und Abrechnung nach PRAE eine Schlussbesprechung durchführen. 
    Zur Kritik: Verbesserungsvorschlägen und Positive Punkte hervorheben.
....weiterlesen (278 KB)
Vorgehen zum Pflock

Eine Anfrage beim Schiedsrichterkomitee der WA betreffend des Stehenbleibens vor dem Pflock beim 3D-Schiessen wurde in einer Interpretation wie folgt beantwortet:

Im Buch 4, Artikel 26.3.2 ist klar definiert, dass

  • die Schützen zum Pflock gehen sollen, sobald das Schießen möglich ist, ohne kurz vor dem Pflock anzuhalten, um die Entfernung schätzen zu können.
  • Beobachtet ein Schiedsrichter einen Verstoß gegen diese Regel fordert er den Schützen auf, unverzüglich zum Pflock zu gehen.
  • Ignoriert der Schütze diese Aufforderung, beginnt die Schießzeit für den Schützen sofort zu laufen, auch wenn er noch nicht am Pflock steht.
  • Die Konsequenz daraus besteht darin, dass der Schütze Zeit verliert.
Bogenkontrolle WA 3D - ab 01.04.2015

Zusammen gestellt von:

Siegi Zehentmayr
ÖBSV Breitensport-Referent 3D 2016

Helmut Pöll
ÖBSV Schiedsrichterreferent

Recurve lt. WKO
Bogenkontrolle Checkliste Recurvebogen
  • Bügel des Mittelstückes berührt nicht ständig den Arm des Schützen
  • Die Sehne hat einen Nockpunkt mit max. 2 Nockpunktmarken
  • Die Sehne hat keine Markierungen oder dgl. als Zielhilfe
  • Maximal 4 cm Overdraw.
  • Eine Auszugskontrolle ist zulässig
  • Visier ist zulässig
  • Tunnel und Leuchtstab jeweils max. 2 cm
  • Stabilisatoren sind zulässig
  • Korrekte Beschriftung am Pfeil vorhanden
  • Maximaler Pfeil- (Spitzen) Durchmesser ist 9,3 mm (9,4 mm)
  • Identische Pfeile in einer Passe
  • Keine elektrischen und elektronischen Hilfsmittel sind zulässig
WKO 16.1 und Artikel WA 21.1 - ÖBSV Ausnahme

Der Recurvebogen ist nur in Österreich aufgrund des Artikels 16.1. der WKO bei WA-3D-Turnieren zugelassen.

22.1.1 Der Bogen darf kein Durchschusstyp sein. 
Mehrfarbige Mittelstücke und Markenzeichen an der Innenseite der Wurfarme sind erlaubt.
Bügel sind zulässig, dürfen aber nicht ständig die Hand oder das Handgelenk des Schützen berühren.

22.1.2 Die Sehne darf einen Nockpunkt mit maximal zwei Nockpunktmarken aufweisen. Die Mittelwicklung der Sehne darf bei vollem Auszug nicht im Blickfeld des Wettkämpfers enden.
Auf der Sehne ist eine Lippen- oder Nasenmarkierung erlaubt.
Eine Sehne darf auf keine Weise eine Zielhilfe durch eine Peepsight (Lochvisier in der Sehne), Markierungen oder irgendein anderes Hilfsmittel aufweisen.

22.1.3 Eine Pfeilauflage, die verstellbar sein kann, ein beliebiger beweglicher Druckpunkt, Pfeilanlage oder Anlageplatte dürfen sich am Bogen befinden, vorausgesetzt sie sind nicht elektrisch oder elektronisch und stellen keine zusätzliche Zielhilfe dar.
Der Druckpunkt darf sich nicht weiter als 4 cm hinter (in Richtung Schütze) dem Hals des Griffes (Drehpunkt des Bogens) befinden (4 cm Overdraw).

22.1.4 Eine Auszugskontrolle akustisch und/oder sichtbar, aber weder elektrisch oder elektronisch, ist zulässig. 

22.1.5 Ein Visier zum Zielen ist erlaubt.

22.1.5.1 Es darf kein Prisma, keine Linse und keine andere Vergrößerungsvorkehrung, keine Wasserwaage und auch keine elektrische oder elektronische Einrichtung enthalten und darf nur über einen Zielpunkt verfügen.

22.1.5.3 Die Gesamtlänge des Visiers (Tunnel, Röhre, Visierstab oder irgendeine andere Verlängerung) darf 2 cm in Zielrichtung des Wettkämpfers nicht überschreiten.
Die Länge des Leuchtstabes darf nicht länger als 2 cm sein, bevor er sich biegt. Wird unabhängig vom Tunnel gemessen. 

22.1.6 Stabilisatoren und Schwingungsdämpfer sind erlaubt. Sie dürfen nicht als Sehnenführung dienen, nichts als den Bogen berühren und keine Gefahr oder Behinderung für andere Wettkämpfer darstellen. 

22.1.7.1 Der maximale Durchmesser eines Pfeilschafts beträgt 9,3 mm, der Durchmesser der dazugehörigen Pfeilspitze darf maximal 9,4 mm betragen.
Alle Pfeile des Schützen müssen am Schaftende seinen Namen oder seine Initialen tragen.
Alle Pfeile, die für die gleiche Passe auf einer Scheibe benutzt werden, müssen dieselbe Art und die gleiche Farbe der Befiederung, Nocken und, wenn vorhanden, Bemalung aufweisen.

22.1.8.1 Ein Fingertrenner, um das Einklemmen des Pfeils zu verhindern, ist erlaubt.
Eine Ankerplatte oder eine ähnliche Vorkehrung, die am Fingerschutz (Tab) befestigt ist und zum Ankern dient, ist zulässig.
An der Bogenhand darf ein normaler Handschuh, Fäustling oder Ähnliches getragen werden, dieser darf jedoch nicht fest mit dem Bogengriff verbunden sein.

Text (23 KB)
Compound
Bogenkontrolle Checkliste Compoundbogen
  • Das Zuggewicht darf 60 lbs nicht überschreiten.
  • Maximal 6 cm Overdraw.
  • Nur ein Zielpunkt im Visier ist zulässig
  • Korrekte Beschriftung am Pfeil vorhanden
  • Maximaler Pfeil- (Spitzen) Durchmesser ist 9,3 mm (9,4 mm)
  • Identische Pfeile in einer Passe
  • Keine elektrischen und elektronischen Hilfsmittel sind zulässig
Artikel 22.2 Compound

22.2.1.1 Das Zuggewicht darf 60 lbs nicht überschreiten.

22.2.1.5 Der Druckpunkt darf sich nicht weiter als 6 cm hinter (in Richtung Schütze) dem Hals des Griffes (Drehpunkt des Bogens) befinden (6 cm Overdraw).

22.2.2 Eine Auszugskontrolle optisch oder akustisch ist erlaubt

22.2.3.1 Ein Visier, das am Bogen angebracht ist, darf sowohl eine Höhen- und eine Seitenverstellung als auch eine (Wasser-) Waage und Vergrößerungslinsen und/oder Prismen enthalten.

22.2.3.2 Ein Visier darf nicht über mehrere Zielpunkte verfügen (Visiernadeln).

22.1.7 Der maximale Durchmesser eines Pfeilschafts beträgt 9,3 mm, der Durchmesser der dazugehörigen Pfeilspitze darf maximal 9,4 mm betragen.
Alle Pfeile des Schützen müssen am Schaftende seinen Namen oder seine Initialen tragen.
Alle Pfeile, die für die gleiche Passe auf einer Scheibe benützt werden, müssen dieselbe Art und die gleiche Farbe der Befiederung, Nocken und, wenn vorhanden, Bemalung aufweisen.

Text (19 KB)
Blankbogen
Bogenkontrolle Checkliste Blankbogen
  • Das Mittelstück hat keine Markierungen oder dgl. als Zielhilfe
  • Der nicht gespannte Bogen passt durch ein Loch Durchmesser 12,2 cm
  • Die Sehne hat einen Nockpunkt mit max. 2 Nockpunktmarken
  • Die Sehne hat keine Markierungen oder dgl. als Zielhilfe
  • Maximal 2 cm Overdraw.
  • Keine Auszugskontrolle ist zulässig
  • Keine Stabilisatoren sind zulässig
  • Korrekte Beschriftung am Pfeil vorhanden
  • Maximaler Pfeil- (Spitzen) Durchmesser ist 9,3 mm (9,4 mm)
  • Identische Pfeile während des gesamten Wettkampfes
  • Tab Nähte müssen einfarbig sein.
  • Markierungen oder Linien sind einheitlich in Bezug auf Größe, Form und Farbe
  • Keine elektrischen und elektronischen Hilfsmittel sind zulässig
Artikel 22.3 Blankbogen
Artikel 22.3 Blankbogen

22.3.1 Der Bogen darf kein Durchschusstyp sein. 
Der Bogen muss frei sein von herausstehenden Teilen, von Markierungen, Flecken oder von Laminierungen, die (im Bogenfenster) als Zielhilfe dienen könnten.
Der nicht gespannte Bogen mit allem erlaubten Zubehör muss durch einen Ring oder ein Loch von 12.2 cm Innendurchmesser +/-0,5 mm passen.

22.3.2 Die Sehne darf einen Nockpunkt mit maximal zwei Nockpunktmarken aufweisen, der Abstand zwischen ihnen darf nur so groß sein, dass die Pfeilnocke gehalten wird.                         Die Mittelwicklung der Sehne darf bei vollem Auszug nicht im Blickfeld des Wettkämpfers enden. Eine Sehne darf auf keine Weise eine Zielhilfe durch eine Peepsight (Lochvisier in der Sehne), Markierungen oder irgendein anderes Hilfsmittel aufweisen.
Auf der Sehne ist keine Lippen- oder Nasenmarkierung erlaubt.

22.3.3 Eine Pfeilauflage, die verstellbar sein kann, ein beliebiger beweglicher Druckpunkt, Pfeilanlage oder Anlageplatte dürfen sich am Bogen befinden, vorausgesetzt sie sind nicht elektrisch oder elektronisch und stellen keine zusätzliche Zielhilfe dar.
Der Druckpunkt darf sich nicht weiter als 2 cm hinter (in Richtung Schütze) dem Hals des Griffes (Drehpunkt des Bogens) befinden (2 cm Overdraw).

22.3.4 Keine Auszugskontrolle ist zulässig.

22.3.5 Die Position der Finger an der Sehne und im Gesicht darf verändert werden.

22.3.6 Keine Stabilisatoren sind zulässig. Zusätzliche Gewichte im unteren Teil des Griffes sind erlaubt. Sie müssen direkt am Griffstück befestigt sein.

22.3.7.1 Der maximale Durchmesser eines Pfeilschafts beträgt 9,3 mm, der Durchmesser der dazugehörigen Pfeilspitze darf maximal 9,4 mm betragen.
Alle Pfeile des Schützen müssen am Schaftende seinen Namen oder seine Initialen tragen.
Alle Pfeile, die während des Wettkampfes benützt werden, müssen dieselbe Art und die gleiche Farbe der Befiederung, Nocken und, wenn vorhanden, Bemalung aufweisen.

22.3.8.1 Ein Fingertrenner, um das Einklemmen des Pfeils zu verhindern.
Beim Blankbogentab sollen die Nähte einfarbig sein.
Markierungen oder Linien sind einheitlich in Bezug auf Größe, Form und Farbe. (Zusätzliche Informationen oder Markierungen sind nicht zulässig.)
An der Bogenhand darf ein normaler Handschuh, Fäustling oder Ähnliches getragen werden, dieser darf jedoch nicht fest mit dem Bogengriff verbunden sein.
Eine Ankerplatte oder eine ähnliche Vorkehrung, die am Fingerschutz (Tab) befestigt ist und zum Ankern dient, ist zulässig.
Mit folgenden Einschränkungen: Der Fingerschutz enthält keine Vorkehrung für das Ziehen, Halten oder Lösen der Sehne.

Text (22 KB)
Instinktivbogen
Bogenkontrolle Checkliste Instinktiv Bogen
  • Mittelstück aus natürlichem Material (Holz, Horn, Bambus - schichtweiser Aufbau oder ein Stück Holz, Laminate sind erlaubt)
  • Nur Standard Plastikpfeilauflagen oder Federpfeilauflagen vom Hersteller sind zulässig Senkrecht nur 1 cm höher als der Pfeil oder max. 3 mm dicke Auskleidung zulässig
  • Das Mittelstück hat keine Markierungen oder dgl. als Zielhilfe
  • Die Sehne hat einen Nockpunkt mit max. 2 Nockpunktmarken
  • Die Sehne hat keine Markierungen oder dgl. als Zielhilfe
  • Keine Auszugskontrolle ist zulässig
  • Mediterraner Stil oder 3 Finger unter der Nocke erlaubt
  • Nur ein einheitlicher Ankerpunkt ist erlaubt
  • Tab darf keine Ankerplatte haben; eine Versteifung ist zulässig. Fingerschutz durchgehend wenn 3 Finger unter der Nocke bzw. Fingerlinge fix
  • zusammenhängend
  • Keine Stabilisatoren und Zusatzgewichte
  • Korrekte Beschriftung am Pfeil vorhanden
  • Maximaler Pfeil- (Spitzen) Durchmesser ist 9,3 mm (9,4 mm)
  • Identische Pfeile während des gesamten Wettkampfes
  • Bogenköcher dürfen nicht am Bogen befestigt werden
  • Keine elektrischen und elektronischen Hilfsmittel sind zulässig
Artikel 22.4 Instinktiv Bogen

22.4.1 Der Bogen darf kein Durchschusstyp sein.

Das Mittelstück besteht aus natürlichen Materialien (z.B. Holz, Horn oder Bambus) und ein Teil des Mittelstückes kann Karbon/Graphit oder Metall enthalten.
Das Mittelstück muss einen schichtweisen Aufbau haben oder aus einem Stück Holz bestehen. Laminate zum Schutz der Wurfarmtaschen oder zum Strukturaufbau sind erlaubt.
Es dürfen nur werksseitig eingesetzte Beschläge und Buchsen enthalten sein.
Der Bogen darf einen verstellbaren Wurfarm zum Einstellen des Tillers haben.
Der Bogen muss blank sein, mit Ausnahme einer einfachen, industriell gefertigten, aufgeklebten Standard Plastikpfeilauflage (siehe Artikel 22.4.3) und er muss frei sein von Herausstehendem, von Markierungen, Flecken oder von Laminierungen, die (im Bogenfenster) als Zielhilfe dienen könnten.

22.4.2 Die Sehne darf einen Nockpunkt mit maximal zwei Nockpunktmarken aufweisen, der Abstand zwischen ihnen darf nur so groß sein, dass die Pfeilnocke gehalten wird.
Die Mittelwicklung der Sehne darf bei vollem Auszug nicht im Blickfeld des Wettkämpfers enden.
Eine Sehne darf auf keine Weise eine Zielhilfe durch eine Peepsight (Lochvisier in der Sehne), Markierungen oder irgendein anderes Hilfsmittel aufweisen.
Auf der Sehne ist keine Lippen- oder Nasenmarkierung erlaubt.

22.4.3 Entweder darf eine einfache, industriell gefertigte aufgeklebte Standard Plastikpfeilauflage verwendet werden, eine Federpfeilauflage die vom Hersteller angeboten wird oder die Unterkante des Bogenfensters, welches mit beliebigem, weichem Material ausgekleidet ist.
Der senkrechte Teil des Bogenfensters darf nur maximal einen 1 Zentimeter höher als der aufliegende Pfeil ausgekleidet oder nicht dicker als 3 Millimeter direkt vom Griffstück weg gemessen sein.
Andere Pfeilauflagen sind nicht zulässig.

22.4.4 Keine Auszugskontrollen sind zulässig.

22.4.5 Die Position der Finger an der Sehne und im Gesicht darf nicht verändert werden (String- und Facewalking ist nicht erlaubt!).

22.4.6  Der maximale Durchmesser eines Pfeilschafts beträgt 9,3 mm, der Durchmesser der dazugehörigen Pfeilspitze darf maximal 9,4 mm betragen.
Alle Pfeile des Schützen müssen am Schaftende seinen Namen oder seine Initialen tragen.
Alle Pfeile, die während des Wettkampfes benützt werden, müssen dieselbe Art und die gleiche Farbe der Befiederung, Nocken und, wenn vorhanden, Bemalung aufweisen.

22.4.7 Erlaubt ist ein Fingerschutz in Form von Fingerlingen, Handschuh, Fäustling, Tab oder Ähnliches für das Ziehen, Halten und Lösen der Sehne ohne einer Vorrichtung, die den Schützen dabei unterstützt.

22.4.7.1 Eine Versteifung (Alu/Hartplastik) ohne Anbauteile wie Ankerplatte oder Fixierung/Stützung ist zulässig.
Der Bogenschuss muss im mediterranen Stil gelöst werden (mit drei Fingern, ein Finger über dem Pfeil und zwei Finger unter dem Pfeil) oder 3 Finger direkt unter der Nocke (Zeigefinger nicht mehr als 2 mm von der Nocke entfernt) mit einem festen Ankerpunkt. Der Athlet muss entweder mit dem mediterranen Stil oder mit 3 Fingern unter der Nocke schießen, aber nicht abwechselnd. Der Fingerschutz für 3 Finger unter der Nocke muss durchgehend sein oder verbundene Fingerlinge ohne Möglichkeit die Finger zu öffnen.
Wenn mit dem mediterranen Stil geschossen wird, ist ein Fingertrenner am Tab erlaubt.

22.4.9 Pfeilköcher dürfen nicht am Bogen befestigt werden.

Text (24 KB)
Langbogen
Bogenkontrolle Checkliste Langbogen
  • Bogenlänge min. 150 cm bei Damen und 160 cm bei Herren.
    2-teiliger Takdownbogen ist zulässig
  • Keine Pfeilauflagen sind zulässig.
    Auskleidung senkrecht nur 1 cm höher als der Pfeil oder max. 3 mm dick zulässig
  • Das Mittelstück hat keine Markierungen oder dgl. als Zielhilfe
  • Die Sehne hat 1 Nockpunkt mit max. 2 Nockpunktmarken
  • Die Sehne hat keine Markierungen oder dgl. als Zielhilfe
  • Keine Auszugskontrolle ist zulässig
  • Mediterraner Griff oder 3 Finger unter der Nocke, aber nicht gemischt
  • Nur ein einheitlicher Ankerpunkt ist erlaubt
  • Tab darf keine Ankerplatte haben.
    Fingerschutz durchgehend wenn 3 Finger unter der Nocke bzw. Fingerlinge fix zusammenhängend
  • Keine Stabilisatoren sind zulässig
  • Nur Holzpfeile mit Naturfedern sind erlaubt
  • Korrekte Beschriftung am Pfeil vorhanden
  • Maximaler Pfeil- (Spitzen) Durchmesser ist 9,3 mm (9,4 mm)
  • Bogenköcher dürfen nicht am Bogen befestigt werden
  • Keine elektrischen und elektronischen Hilfsmittel sind zulässig
Artikel 22.5. Langbogen

22.5.1 Für Damen soll der Bogen mindestens 150 cm lang sein, für Herren soll er wenigstens 160 cm lang sein. Die Länge wird bei gespanntem Bogen zwischen den Sehnennocken auf der Außenseite gemessen.
2-teiliger Takdownbogen ist zulässig (Teilung im Griffstück im Bereich der Pfeilauflage).

22.5.2  Die Sehne kann eine Mittelwicklung für die Zugfinger haben, einen Nockpunkt, an dem zusätzliche Wicklung angebracht werden darf, um die Pfeilnocke aufzunehmen, ein oder zwei Nockpunktmarken, um diesen Punkt festzulegen, sowie an den beiden Enden je eine Schlinge, die in die Sehnenkerben eingehängt werden, wenn der Bogen gespannt wird.

22.5.2.1 Die Mittelwicklung der Sehne darf bei vollem Auszug nicht im Blickfeld des Wettkämpfers enden.
Eine Sehne darf auf keine Weise eine Zielhilfe durch eine Peepsight (Lochvisier in der Sehne), Markierungen oder irgendein anderes Hilfsmittel aufweisen.
Auf der Sehne ist keine Lippen- oder Nasenmarkierung erlaubt.

22.5.2.2 Außerdem sind Sehnendämpfer erlaubt. Diese dürfen sich nicht näher als 30 cm vom Nockpunkt entfernt befinden.

22.5.3 Pfeilauflage: Wenn der Bogen über eine Aussparung für den Pfeil verfügt, darf diese als Pfeilauflage verwendet werden und mit beliebigem weichem Material ausgekleidet werden, allerdings nur auf der horizontalen Seite; die vertikale Seite darf nur mit hartem Material ausgekleidet werden.
Der senkrechte Teil des Bogenfensters darf nur maximal einen 1 Zentimeter höher als der aufliegende Pfeil ausgekleidet oder nicht dicker als 3 Millimeter direkt vom Griffstück weg gemessen sein.
Keine anders geartete Pfeilauflage ist zulässig. 
Die Position der Finger an der Sehne und im Gesicht darf nicht verändert werden (String- und Facewalking ist nicht erlaubt). 

22.5.5 Gewichte, Stabilisatoren und Schwingungsdämpfer sind nicht zulässig. 

22.5.6 Nur Holzpfeile sind erlaubt, mit folgenden Einschränkungen:
Es werden Feldspitzen, kugelförmig oder konisch, für Holzpfeile verwendet.
Die Befiederung besteht nur aus Naturfedern.
Der maximale Durchmesser eines Pfeilschafts beträgt 9,3 mm, der Durchmesser der dazugehörigen Pfeilspitze darf maximal 9,4 mm betragen.
Alle Pfeile jedes Schützen müssen am Schaftende seinen Namen oder seine Initialen tragen.
Alle Pfeile die während des Wettkampfes benützt werden, müssen dieselbe Art und die gleiche Farbe der Befiederung, Nocken und, wenn vorhanden, Bemalung aufweisen.

22.5.7 Erlaubt ist ein Fingerschutz in Form von Fingerlingen, Handschuh, Fäustling, Tab oder Ähnliches für das Ziehen, Halten und Lösen der Sehne ohne einer Vorrichtung, die den Schützen dabei unterstützt.

22.5.7.1 Eine Versteifung (Alu/Hartplastik) ohne Anbauteile wie Ankerplatte oder Fixierung/Stützung ist zulässig.
Der Bogenschuss muss im mediterranen Stil gelöst werden (mit drei Fingern, ein Finger über dem Pfeil und zwei Finger unter dem Pfeil) oder 3 Finger direkt unter der Nocke (Zeigefinger nicht mehr als 2 mm von der Nocke entfernt) mit einem festen Ankerpunkt. Der Athlet muss entweder mit dem mediterranen Stil oder mit 3 Finger unter der Nocke schießen, aber nicht abwechselnd. Er muss einen fixen Ankerpunkt verwenden. Der Fingerschutz für 3 Finger unter der Nocke muss durchgehend sein oder verbundene Fingerlinge ohne Möglichkeit die Finger zu öffnen.
Wenn mit dem mediterranen Stil geschossen wird ist ein Fingertrenner am Tab erlaubt.

22.5.9 Bogenköcher dürfen nicht am Bogen befestigt werden.

Text (24 KB)