Turnier anmelden

Anmeldungen zur Durchführung von WA Sternturnieren sind mittels ÖBSV Datenbank (Zugang durch den Verein mit gleichzeitiger Turnier- Einladung als .pdf-Datei) vorzunehmen.

Die Einladung wird vom Büro kontrolliert und wenn sie in Ordnung ist, freigegeben.

Gestaltung der Einladung
Die Einladung muss enthalten:

  • Name der Veranstaltung
  • Genaue Angabe des Veranstaltungsortes (Ort, Sportstätte, Zufahrtsmöglichkeiten)
  • Datum
  • Verantwortlicher Veranstalter und namentliche Nennung des Organisationsleiters
  • Angabe der Alters- und Bogenklassen
  • Genaue Angabe des Austragungsmodus (insbesondere aller von den Regeln abweichenden Austragungsmodalitäten)
  • Anzahl der Ziele bei 3D Turnieren
  • Zeitpunkt des Beginns und Dauer des Trainings, Zeitpunkt der Gerätekontrolle, Zeitpunkt des Beginns der Wertungspfeile und voraussichtliches Ende des Turniers
  • Namentliche Nennung des Hauptschiedsrichters und des Schießleiters
  • Höhe des Nenngeldes
  • Anmeldestelle (Name, Adresse, Kontonummer, Bank, Bankleitzahl) und Nennungsschluss
  • Art der Preise sowie Wert der Waren- oder Geldpreise, falls solche vergeben werden
  • Hinweise auf die Lizenzpflicht, sofern es sich um ein lizenzpflichtiges Turnier handelt.
  • Ein Verweis, dass Doping- und Alkoholkontrollen durch die NADA durchgeführt werden können.

Gestaltung der Ergebnislisten

Da Ergebnislisten von Leistungssport Turnieren von den SportlerInnen, Vereinen und Landesverbänden auch für Förderanträge benötigt werden, müssen sie bestimmte Angaben enthalten, wie sie in der WKO 17.11 beschrieben sind.

 

Die Ergebnisse

eines Turniers müssen in der Kopfzeile mit Titel, Ort und Datum und in der Fußzeile Seitenzahlen und eventuell mit einer Mailadresse versehen sein.

Sie müssen durch den Verein mittels der Datenbank möglichst schnell hochgeladen werden. Im Leistungssport zu den PDF auch noch eine Exceldatei (zur Weiterbearbeitung und Weiterleitung an die APA).

Turniere deren Veranstaltungsdatum vorbei sind, wandern automatisch in den Ordner Ergebnisse.

Kosten

TURNIERGEBÜHR

  • 20.- für WA Indoor/Outdoor Stern- und Nadelturniere/Feld Arrowhead
  • 23.- für DOPPELFITA 
  • kostenlos WA 3D

ist gleichzeitig mit der Turnieranmeldung zu überweisen an:

Oberbank Salzburg-Schallmoos
Konto ÖBSV
IBAN    AT791509000371022948
BIC      OBKLAT2L

Zweck: Turnierdatum und Verein

Bitte deutlich schreiben, sonst wird auf dem Kontoauszug der Zweck und der Absender nicht ausgedruckt. E-Banking wäre dafür ideal. 

Verhalten bei WA 3D Turnieren

Veranstalter

  • Lizenzpflicht à Es können vor Ort keine Lizenzen angefordert oder erstellt werden
  • Es kann eine Gästeklasse geben.
  • Der Veranstalter legt bereits in der Ausschreibung fest, ob 2 Pfeile/Tier oder 1 Pfeil/Tier geschossen wird.

Doping

  • Die Antidoping Bestimmungen der NADA / WADA sind gültig
  • Kein Alkohol für Schützen vor und im Turnier (Disqualifikation)
  • Rauchverbot am Parcours und beim Einschießen

Ausrüstung

  • Pfeile müssen vor der Befiederung mit Initialen und Name des Schützen versehen sein
  • Vorzumerken für alle Bogenklassen: max. Durchmesser der Pfeile 9,3 mm und für die Pfeilspitze max. 9,4 mm
  • Keine elektronischen Kommunikationsmittel am Parcours
  • Mobiltelefone können mitgenommen werden, sind aber nur für die Herbeiholung von Hilfe bei Unfällen oder bei Schiedsrichterbedarf einzuschalten.
  • Keine Camouflage-Kleidung
  • Ferngläser, Teleskope, Schieß-Sonnenbrillen und Augenklappe sind zulässig

Im Turnier

  • Kein selbstständiges Verlassen des Parcours (Disqualifikation), außer bei Schiedsrichtergenehmigung.
  • Keine Diskussionen über Entfernungen vor der Trefferaufnahme
  • Gespräche über Entfernungen mit dem Sportler, die noch nicht geschossen haben, sind unsportlich.
  • Unsportliches Verhalten kann zur Disqualifikation führen.
  • Verwarnungen entsprechend den WA 3D Regeln: Buch 4 - Kapitel 29.ff.
  • Wettkämpfer dürfen vor dem Schießen aus dem Wartebereich und am Abschusspflock das Fernglas benutzen. Wenn dies am Abschusspflock gemacht wird ist das natürlich im Zeitlimit von einer Minute inkludiert.
  • Im Wartebereich befindet sich eine Abbildung des Zieles. Wertungszonen sind angegeben. Sollte man bei einer Scheibe 2 Wertungszonen sehen gilt nur die ausgezeichnete Wertungszone.
     

Das Schießen

  • Zeitlimit im Einzelbewerb: 1,5 Minuten für 2 Pfeile, 1 Minute für 1 Pfeil.
    Zeit fängt an zu laufen, wenn der 1. Schütze des Paares am Pflock steht.
  • Gruppe erreicht 1. Wartezone (=Scheibennummer)
  • Wenn Pflock frei ist vorgehen zur 2. Wartezone (=Tierbild)
  • Wenn das Ziel frei ist gehen die Schützen paarweise zum Pflock, schießen und gehen anschließend wieder zurück.
  • Stand beim Pflock bis zu 1 Meter seitlich oder hinter dem Pflock (nicht mehr davor!!!)
  • A steht links, B rechts, C links, etc.
  • Wenn 2 Tierscheiben aufgestellt sind schießt der Schütze, der links vom Pflock steht auf die linke Tierscheibe, der rechts stehende Schütze auf die rechte Tierscheibe.
    Das gilt auch für den Mannschaft Bewerb: 1. Mannschaft links, 2. Mannschaft rechts.
  • Der Pfeil darf erst beim Pflock eingelegt werden
  • Die Schützen müssen nur am Abschusspflock immer Richtung Tierscheibe aufziehen.
  • Keine Vorkehrungen zum Entfernung schätzen sind am Parcours erlaubt.

Treffer

  • Der Pfeil muss den Wertungsring bzw. die Körperfarbe berühren.
  • Ein Pfeil, der ein Horn, einen Huf trifft, der die Körperzone nicht berührt, der abgeleitet oder nicht trifft, gilt als Fehlschuss.
  • Pfeile, die in der Scheibe stecken, aber nicht auf der Auflage zu sehen sind, können nur von einem Schiedsrichter gewertet werden.
  • Bei einem Abpraller oder Durchschuss, wird wie folgt gewertet: Wenn sich alle Wettkämpfer der Gruppe darauf einigen, dass es einen Abpraller oder Durchschuss gegeben hat, dann dürfen sie sich auch auf den Wert des Pfeils einigen, sonst wird ein "M" geschrieben.
  • Pfeilsuche erst nach dem Turnier.
  • Ein Durchschuss wird definiert, wenn ein Pfeil ein Ziel ganz durchschlägt mit einem Eintritts- und Austrittsloch welches für die Wertung gebraucht werden kann.
  • Abpraller müssen vor der Scheibe liegen (nicht verwechseln mit Streifschuss)

Wertung

  • Pfeilwertung in der Qualifikationsrunde: 11 - 10 - 8 - 5 - M je Pfeil
  • Pfeile und Ziel vor dem Werten nicht berühren!
  • Doppelte Schreibweise bei jeder Tierscheibe am Parcours, Summenbildung durch die Athleten (auch Anzahl 11er und 10er summieren). Es werden nur unterschriebene Schusszettel gewertet, es ist unbedingt notwendig, die Scorezettel während des Wettbewerbs bei jeder Scheibe zu aktualisieren (nicht erst nach Rückkehr aus dem Parcours). Bei unterschiedlichem Schusszettel bei der Abgabe wird der niedrigere Wert gewertet.
  • Scorekarten nur geschlossen pro Gruppe und unterfertigt bei der Organisation abgeben.
  • Kein Ersatz für verlorene Schusszettel
  • Technischer Defekt ist von der Gruppe zu bestätigen, danach den Schiedsrichter rufen.

Mannschaft

  • Zeitlimit pro Mannschaft:  2 Minuten für 3 Pfeile - Zeit fängt an zu laufen, wenn der 1. Schütze am Pflock steht.
  • Pfeilwertung in der Mannschaftsrunde:
    3 Pfeile (je 1 pro Mannschaftsmitglied): 11 - 10 - 8 - 5 - M
  • Zusätzliche Schießregeln für die Mannschaftsbewerbe:
    Diskussionen innerhalb des Teams sind zulässig, solange es das andere Team nicht stört.
  • Die Schützen der nächsten Runde werden in eine Vorstartzone gerufen.
  • Bei Nichtanwesenheit eines Schützen / einer Mannschaft beim Stechen, wird der / die andere als Sieger gewertet.
  • Die Schützen der nächsten Runde werden in eine Vorstartzone gerufen.
  • Bei Nichtanwesenheit eines Schützen / einer Mannschaft beim Stechen, wird der / die andere als Sieger gewertet.

Finale

  • Es sollte für ein Stechen außerhalb des Parcours eine Scheibe auf maximaler Entfernung vorbereitet werden, wenn die Durchführung eines Finales geplant wird.
  • In einem Finale wird immer 1 Pfeil/Tier geschossen.
  • Beim Finale ist es nicht erlaubt, Schatten zu geben erlaubt.
  • WA 3D Regeln: www.worldarchery.org Rules - Constitution & Rules - Book4 (English und Deutsch). Bei Unstimmigkeiten gelten die originalen englischen Regeln. 
  • Frequest asked Questions: www.worldarchery.org Rules - FAQ on Rules - FAQ-3D Archery
Gestaltung eines Feldparcours
Vorbereitung
  • Der Veranstalter muss die notwendigen Bewilligungen von den zuständigen Stellen und Behörden einholen und sucht ein Vorgespräch mit dem Schiedsrichter.
Der Sammelpunkt

enthält folgende Anlagen:

  • ein Kommunikationssystem, das den Kontakt mit dem Leitenden Kampfrichter und den Ausrichtern ermöglicht
  • angemessener Unterstand für die Mannschaftsbegleiter
  • ein eigener Unterstand für die Jury und den Leitenden Kampfrichter
  • ein bewachter Unterstand für Ausrüstung und Ersatzmaterial der Wettkämpfer
  • Trainingsscheiben an den Wettkampftagen nahe des Sammelpunkts für die Wettkämpfer
  • Verpflegungsstand;
  • Toiletten.
Einschießplatz
  • Ein Einschussplatz mit angegebenen Entfernungen ist notwendig.
  • Auf dem Einschussplatz muss eine Anzahl von Scheiben, die wenigstens 1/8 der Meldungen entspricht, verteilt auf alle Wettkampfentfernungen aufgestellt werden, um zu den vom Ausrichter angegebenen Zeiten vor, während und nach dem Wettkampf an jedem Wettkampftag das Training zu ermöglichen.

  • Eine Schusslinie ermöglicht  geregeltes Einschießen. 

  • Es sollte für ein Stechen außerhalb des Parcours eine Scheibe auf maximaler Entfernung vorbereitet werden, wenn die Durchführung eines Finales geplant wird.

Entfernungen

Ein Arrowhead Turnier kann an einem oder 2 Tagen abgehalten werden. Bei 2 Tages Turnieren werden meistens am 1. Tag die unbekannten und am 2. Tag die bekannten Entfernungen geschossen. Es ist aber auch möglich am 1. und am 2. Tag jeweils 12 unbekannte und 12 bekannte Entfernungen zu schießen.

Die Feldbogenrunde besteht aus 12, 16, 20 oder 24 Scheiben.
Die 5 Meter-Entfernungen können, wenn nötig, um ± 2 m variieren, jedoch ist die genaue Entfernung auf dem Abschussplfock zu vermerken. Auf bekannten Entfernungen wird empfohlen, zwei 60 cm-Auflagen pro Entfernung aufzuziehen.
Besteht ein Kurs aus 16 Scheiben, wird eine weitere Scheibe der mittleren Distanz für jede Scheibenauflagengröße hinzugefügt. Besteht ein Kurs aus 20 Scheiben, so werden zwei Scheiben der kürzesten und der längsten Distanz für jede Auflagengröße hinzugefügt.

Wege
  • Die Wegstrecke vom Zentralbereich (Sammelpunkt) zur am weitesten entfernten Scheibe sollte nicht mehr als 1 Kilometer oder mehr als 15 Minuten Fußmarsch betragen.
  • Die Verantwortlichen für einen Feldkurs müssen für Wege für Kampfrichter, medizinische Hilfe und den Transport von Ausrüstungsgegenständen sorgen, die während des Schießens sicher sind.
  • Die Kurse dürfen nicht in über 1800 Meter Seehöhe angelegt werden und die maximale Höhendifferenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Punkt soll nicht über 100 Meter betragen.
Sicherheit
  • Der Parcours muss so angelegt sein, dass er für jeden Schützen sicher und leicht zu erreichen ist und sicher begangen werden kann.
  • Der Weg zur nächsten Target muss deutlich gekennzeichnet, mit Bändern oder Richtungspfeilen versehen sein
  • Die Wege von einer Target zur nächsten Wartezone 1 müssen in einem solchen Winkel von der Target wegführen, dass die Schützen die Schusslinie rasch verlassen können.
Scheiben

Die Scheiben, werden so aufgestellt, dass sie ein Maximum an Abwechslung und möglichst gute Geländenutzung bieten. In der Finalrunde werden bei jeder Scheibe mit 60 und 80 cm-Auflagen zwei Scheiben nebeneinander aufgestellt.

  • Die Scheibe soll einen Rand von wenigstens 5 cm außerhalb der niedrigsten Wertungszone der aufgezogenen Auflagen haben.
  • Auf keinen Fall darf eine Auflage weniger als 15 cm vom Boden entfernt sein.
  • In jedem Fall soll die Scheibe unabhängig vom Gelände möglichst senkrecht zur Visierlinie des Wettkämpfers, von seiner Schießposition aus gesehen, stehen, um dem Wettkämpfer die Ansicht einer Auflage in voller Größe zu bieten.
Abschusspflock

An allen Scheiben wird ein Abschusspflock oder eine entsprechende Markierung pro Entfernung so angebracht, dass wenigstens zwei Wettkämpfer gleichzeitig schießen können, je einer von jeder Seite des Pflocks.

Pflöcke müssen mit der Entfernung beschriftet sein, wenn auf bekannte Entfernungen geschossen wird. Die Pflöcke sollen je nach Disziplin verschiedenfarbig sein, wie folgt:

  • Weiß für Schüler I und II (nur ÖBSV)
  • Gelb für Kadetten Blankbogen
  • Blau für Blankbogen, Kadetten Recurve und Kadetten Compound
  • Rot für Recurve und Compound
Entfernungen

Die Entfernungstoleranzen sind:

  • Für Entfernungen von 15 Metern oder weniger ± 25 cm;
  • Für Entfernungen zwischen 15-60 Metern ± 1 Meter.
  • Die Distanzen dürfen, wenn nötig, um ± 2 Meter an das Gelände angepasst werden. Die richtige Entfernung muss dann auf dem Abschusspflock angegeben werden.
  • Die Entfernungen sollen in der Luft in ca. 1,5 - 2 Meter Höhe über dem Boden gemessen werden. Jegliche Art von Messgerät ist zulässig, solange die obigen Toleranzen eingehalten werden.
Scheibennummer
  • Alle Scheiben werden fortlaufend durchnummeriert. Die Nummern sind mindestens 20 cm groß und entweder schwarz auf gelb oder gelb auf schwarz. Sie werden 5-10 Meter, bevor man die Schießpflöcke der betreffenden Scheiben erreicht, angebracht.
  • Diese Scheibennummern dienen gleichzeitig als Wartebereich für die Wettkämpfer der Gruppe, die warten, bis sie an der Reihe sind. Die anderen Mitglieder der Gruppe, die gerade schießt, können sich aus dem Wartebereich nach vorne bewegen, um, wenn nötig, zu helfen, blendendes Licht abzuschirmen. Vom Wartebereich aus muss man sehen können, ob jemand an den Schießpflöcken steht.
  • Auflagen dürfen nicht über größeren Auflagen angebracht werden. Ebenso wenig dürfen sich auf der Scheibe oder im Vordergrund irgendwelche Markierungen befinden, die als Zielpunkte verwendet werden könnten.
Wegweiser / Absperrungen
  • Deutlich sichtbare Wegweiser von Scheibe zu Scheibe müssen in angemessenen Abständen angebracht werden, um sicheres und leichtes Gehen im Kurs zu gewährleisten.
  • Geeignete Absperrungen sind dort wo notwendig um den Kurs herum anzubringen, um Zuschauer in sicherem Abstand zu halten und ihnen gleichzeitig einen möglichst guten Blick auf das Wettkampfgeschehen zu ermöglichen. Nur Personen mit der entsprechenden Akkreditierung dürfen den Parcours innerhalb der Absperrungen betreten.
Fertigstellung
  • Der offizielle Feldkurs muss spätestens 16 Stunden vor Schießbeginn fertiggestellt sein und zur Abnahme bereitstehen.
  • Bei Weltmeisterschaften muss der Kurs spätestens zwei Tage vor Schießbeginn morgens bereit stehen mit Informationen über alle Änderungen, die für die Ausscheidungs- oder Finalrunden erforderlich sind.
Gestaltung eines 3D Parcours

erstellt von S. Zehentmayr/T. Medwed/H. Pöll / Stand 14.04.2016/Version 11
nach Themen zu Artikel Überschriften zusammen gefasst I. Arbeiter


Vorbereitung

  • Der Veranstalter muss die notwendigen Bewilligungen von den zuständigen Stellen und Behörden einholen.
  • Der Veranstalter sucht ein Vorgespräch mit dem Schiedsrichter.

Technische Ausrichtung der Parcours

Obwohl bei der WA 24 Tierscheiben pro Qualifikationsrunde bei WM und EM vorgeschrieben sind, wird diese Anzahl in Österreich nur bei ÖSTM/ÖM angewandt.

Für die ÖBSV WA 3D Leistungssportturniere (mit Ausnahme der ÖSTM/ÖM) besteht eine Standardrunde aus mindestens 28 3D Targets, es kann aber auch eine andere Anzahl von Targets vom Veranstalter gewählt werden (z. B. 2 x 20 / 24 oder 1 x 30).

 

  • 3D-Ziele bzw. Tiere werden eingeteilt in 4 Gruppen, abhängig von der Größe des 11/10/8-er Rings.
  • Es sind von jeder Gruppe 4 bis 8 Tiere aufzustellen.
  • Bei Tieren der Gruppe 4 müssen jeweils 2 gleiche Ziele aufgestellt werden.
  • Die Entfernungen sollen entsprechend der Tiergröße unabhängig von der Tiergruppe sinnvoll gewählt werden.
  • Bei kleineren Tieren (Gruppengröße "4") platzieren die Ausrichter zwei Tierziele nebeneinander. Der auf der linken Schießposition stehende Schütze schießt auf das linke Ziel, der auf der rechten Schießposition stehende Schütze schießt auf das rechte Ziel.

Für alle anderen Tiergruppen (1, 2 und 3) können die Ausrichter ein zusätzliches Tierziel aufstellen.

Die 3D-Ziele werden auf Grundlage des 11/10/8-er Rings in Gruppen eingeteilt.

Entfernungen Gruppe 1 Gruppe 2 Gruppe 3 Gruppe 4
11 /10 /8 - Größe > 250 mm 201 - 250 mm 150 - 200 mm < 150 mm
Rot: 10 - 45 m 10 - 45 m 10 - 45 m 10 - 45 m
Blau: 5 - 30 m 5 - 30 m 5 - 30 m 5 - 30 m
Weiß: bis 25 m bis 25 m bis 25 m bis 25 m
Pflöcke Bogenklasse Altersklasse
Rot Compound, Recurve (ÖBSV) Kadetten, Junioren, Allgem. Klasse, Senioren I + II
Blau Langbogen, Instinktiv, Barebow Kadetten, Junioren, Allgem. Klasse, Senioren I + II,CO Schüler I + II
Weiß Langbogen, Instinktiv, Barebow Schüler I und Schüler II

Es sollte für ein Stechen außerhalb des Parcours eine Scheibe auf maximaler Entfernung vorbereitet werden, wenn die Durchführung eines Finales geplant wird.

Einschießplatz

  • Ein Einschussplatz mit angegebenen Entfernungen ist notwendig.
  • Es sollte am Einschussplatz eine Anzahl von Targets stehen, die nach Möglichkeit einem 1/8 der Turnieranmeldungen entspricht, verteilt auf alle Wettkampfentfernungen aufgestellt werden.
  • Eine Schusslinie ermöglicht  geregeltes Einschießen. 

Wartezonen vor der Tierscheibe

  • Wartezone 1 = Scheibennummer, 5 -10 m vor dem Tierbild mit Sicht auf die Abschusspflöcke
  • Wartezone 2 = Tierbild, 5 - 10 m vor dem Abschusspflock mit Sicht auf die Tierscheibe. Auf dem Tierbild sind Wertungszonen angegeben. Sollte man bei einer Scheibe 2 Wertungszonen sehen, gilt nur die ausgezeichnete Wertungszone.

Targets

  • Die Targets mit sicherem und festem Stand montieren.
  • Targets müssen frei sein. Jede Target muss so gesetzt sein, dass es auch bei widrigen Umständen zu keinen Unfällen kommen kann. Empfohlene Sicherheitsabstände seitlich im Scheibenbereich einhalten.
  • Bei Bergabschüssen ist die nach unten zur Target führende Strecke als ebener Boden zu verstehen.

Sicherheit

  • Jede Person muss ungeachtet ihrer Größe eine klare Sicht von ihrem Abschusspflock zur Target haben.
  • Empfohlene Sicherheitsabstände seitlich im Targetsbereich einhalten.
  • Vom Abschusspunkt in Schusslinie gesehen, darf sich hinter der Target kein Bereich einer anderen Target befinden.
  • Es dürfen sich keine Wege, Straßen, Gebäude, Flüsse, Seen oder Teiche im unmittelbaren Schussbereich hinter der Target befinden.
  • Ein natürlicher Pfeilfang in Form eines Hügels oder Hanges sollte vorhanden sein. Sonst sollte man einen Pfeilfang oder ein Pfeilfangnetz verwenden. Ist das nicht möglich, muss die 1,5-fache Schussentfernung hinter der Target einsehbar sein.
  • Der Pfeilfang muss solcher Art sein, dass auch von der Target abgeprallte Pfeile nicht zur Gefahr werden können.
  • Ein Pfeilfang sollte so gestattet sein, dass eine Beschädigung der Pfeile nach menschlichem Ermessen vermieden wird.

Wege

  • Der Parcours muss so angelegt sein, dass er für jeden Schützen sicher und leicht zu erreichen ist und sicher begangen werden kann.
  • Die Wege von einer Target zur nächsten Wartezone 1 müssen in einem solchen Winkel von der Target wegführen, dass die Schützen die Schusslinie rasch verlassen können.
  • Der Weg zur nächsten Target muss deutlich gekennzeichnet, mit Bändern oder Richtungspfeilen versehen sein. 
  • Die Wegstrecke vom Zentralbereich (Sammelpunkt) zur am weitesten entfernten Scheibe darf nicht mehr als 1 Kilometer oder mehr als 15 Minuten Fußmarsch betragen.
  • Die Verantwortlichen für den Kurs müssen für Wege für Kampfrichter, medizinische Hilfe und den Transport von Ausrüstungsgegenständen sorgen, die während des Schießens sicher sind.
  • Die Kurse werden nicht über 1800 Meter Seehöhe angelegt, die maximale Höhendifferenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Punkt beträgt nicht mehr als 100 Meter.